Für alle statt für wenige


Natascha Wey zu Gast am Dreikönigsapéro

SP Muttenz, 8. Januar 2018, Medienmitteilung

Die SP Muttenz ist gut ins neue Jahr gestartet und konnte den Schwung aus dem Jubiläumsjahr mitnehmen. Beim traditionellen Dreikönigsapéro in der sehr gut besuchten Donnerbaum-Aula führte die Präsidentin der Landratsfraktion, Miriam Locher, durch das Gespräch mit Natascha Wey, der Co-Präsidentin der SP Frauen.

Es wurden verschiedene Themen zu Feminismus und Gleichstellungspolitik angesprochen. Dabei wurde klar, dass viele Themen nicht neu sind, sondern schon lange breit diskutiert werden, leider bisher ohne den ersehnten Erfolg. Der Einsatz für Lohngleichheit und -transparenz zum Beispiel verlangt von allen einen sehr langen Atem.

Die Betreuungsarbeit ist ein zentrales Thema bei den SP Frauen. Die Frage nach der Pflege von Angehörigen, nach Kinderbetreuung, nach Arbeits(zeit)modellen ist eine der grossen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Mehrheitlich wird diese Arbeit heute von den Frauen geleistet. Das von Männern dominierte Parlament verwehrt sich einer zukunftsweisenden Lösung allerdings noch.

Mit der Steuervorlage 17 und der Altersvorsorge 2020 hat sich Wey auch zu ganz aktuellen politischen Themen 2018 geäussert und die Sicht der SP Frauen erklärt. Es ist klar, dass aus Frauensicht die Altersvorsorge 2020 die äusserste Grenze eines Kompromisses dargestellt hatte. Die Erhöhung des Rentenalters wurde nicht genügend kompensiert durch andere Leistungen bei den Renten. Eine Neuauflage darf darum keine weiteren Benachteiligungen der Frauen (bez. Rentenalter und dessen Ausgleich) beinhalten.