Für alle statt für wenige


häusliche Gewalt oder wenn die Anspannung wächst

Von SP Muttenz, 11. April 2020

Wenn die Anspannung wächst
Die Corona-Pandemie ist medial allgegenwärtig und dominiert unseren Alltag. Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass die Corona-Krise in vielen Fällen Gift für das Zusammenleben einer Familie oder eines Paares sein kann. Eltern leisten einen anspruchsvollen Balanceakt und versuchen Home Office, Haushalt und Home Schooling unter einen Hut zu kriegen, ungewohnte Aufgaben, Ungewissheit, Angst um den Arbeitsplatz, Leben auf engem Raum, fehlende Sozialkontakte und vertraute Freizeitoasen- dieser Druck kann zu einer massiven Anspannung führen. Hilferufe werden gehört: Der Bund hat Ende März 2020 in seiner Medienmitteilung darauf hingewiesen, dass unterstützende Institutionen (zum Beispiel Opferhilfe Basel und Baselland, Dargebotene Hand oder Frauenhaus beider Basel) ihre Arbeit auch in dieser Situation aufrechterhalten. Diese Angebote sind jetzt und nach Corona unverzichtbar. Wir erfahren momentan auch, wie leistungsstark und bedeutsam familienergänzende Betreuungsangebote sind. Kindertagesstätten (Kitas) nehmen in unserer Gesellschaft eine zentrale Funktion ein. Kita-Mitarbeitenden, die, in der Corona-Krise unter zusätzlichen Verhaltens- und Hygieneregeln, eine hochwertige Spiel- und Lernwelt für Kinder schaffen und damit Familien entlasten, verdienen unseren Respekt. Es braucht jetzt und nach der Krise eine Stärkung systemrelevanter Institutionen. Susanne Holm, SP Muttenz
Die Corona-Pandemie ist medial allgegenwärtig und dominiert unseren Alltag. Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass die Corona-Krise in vielen Fällen Gift für das Zusammenleben einer Familie oder eines Paares sein kann. Eltern leisten einen anspruchsvollen Balanceakt und versuchen Home Office, Haushalt und Home Schooling unter einen Hut zu kriegen, ungewohnte Aufgaben, Ungewissheit, Angst um den Arbeitsplatz, Leben auf engem Raum, fehlende Sozialkontakte und vertraute Freizeitoasen- dieser Druck kann zu einer massiven Anspannung führen. Hilferufe werden gehört: Der Bund hat Ende März 2020 in seiner Medienmitteilung darauf hingewiesen, dass unterstützende Institutionen (zum Beispiel Opferhilfe Basel und Baselland, Dargebotene Hand oder Frauenhaus beider Basel) ihre Arbeit auch in dieser Situation aufrechterhalten. Diese Angebote sind jetzt und nach Corona unverzichtbar. Wir erfahren momentan auch, wie leistungsstark und bedeutsam familienergänzende Betreuungsangebote sind. Kindertagesstätten (Kitas) nehmen in unserer Gesellschaft eine zentrale Funktion ein. Kita-Mitarbeitenden, die, in der Corona-Krise unter zusätzlichen Verhaltens- und Hygieneregeln, eine hochwertige Spiel- und Lernwelt für Kinder schaffen und damit Familien entlasten, verdienen unseren Respekt. Es braucht jetzt und nach der Krise eine Stärkung systemrelevanter Institutionen.

Susanne Holm, Präsidentin SP Muttenz