Für alle statt für wenige


SP neu stärkste Kraft in der Gemeindekommission

Von yveslaukemann, 9. Februar 2020

Die SP Muttenz dankt allen Wähler*innen und Unterstützenden, die es ermöglicht haben, dass wir in der Gemeindekommission in der kommenden Legislatur die stärkste Fraktion bilden. Das Wahlergebnis hat gezeigt, dass die SP nahe bei den Menschen politisiert und nicht nur vor den Wahlen den Kontakt mit der Bevölkerung sucht. Das gute Wahlresultat ist gleichzeitig Verpflichtung, in unserem Verständnis als soziale Partei, stets das Wohl aller im Blick zu behalten. Mit diesem Gestaltungsanspruch steigen wir in die nächste Legislatur 2020-24 und werden uns für ein lebenswertes Muttenz einsetzen. Mit diesem Wähleranteil ist der Anspruch auf einen zweiten Gemeinderatssitz legitim. Wir bedauern deshalb, dass aus der SP nur Roger Boerlin den Sprung in den Gemeinderat souverän geschafft hat. Der mehrheitlich rechtsbürgerliche Gemeinderat ist nun in der Pflicht, seine Wahlversprechen einzulösen und sich für alle Teile der Bevölkerung gleichermassen einzusetzen. Gerade wenn es beispielsweise um die Unterstützung bei der familienergänzenden Betreuung am Mittagstisch oder um Dienstleistungen für die immer älter werdende Bevölkerung geht.

Wir gratulieren Roger Boerlin (Gemeinderat) sowie Yves Laukemann, Claudine Ménard, Dilek Erarslan, Jacqueline Hohmann-Weibel und Anna Holm (alle Gemeindekommission) herzlich zur Wahl und wünschen ihnen allen viel Erfolg und Befriedigung in ihrem Amt.

Unser Wahlversprechen bleibt bestehen:

Für alle statt für wenige:
Die SP steht seit jeher für eine starke Sozialpolitik und einen sorgsamen Umgang mit unserer Umwelt. Es braucht in Muttenz eine starke Stimme für soziale Gerechtigkeit und ein engagiertes Eintreten für verantwortungsvolles ökologisches Handeln. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten setzen sich im Gemeinderat und in der Gemeindekommission dafür ein, dass Muttenz Heimat für alle bleibt.

Für einen bezahlbaren Mittagstisch:
Der Mittagstisch hat sich so verteuert, dass viele Familien das Angebot der Gemeinde nicht mehr nutzen. Es braucht in Muttenz ein bezahlbares Tagesbetreuungsangebot. Mütter und Väter sollen ihren beruflichen Anschluss und Job nicht verlieren, weil sie eine Familie gegründet haben. Die SP setzt sich für ein attraktives  Betreuungsangebot für die Muttenzer Familien ein und betreibt damit Standort- und Wirtschaftsförderung mit Sozialverantwortung.

Für bezahlbaren Wohnraum:
Muttenz verändert sich. Neue Quartiere entstehen. Soeben sind neue Wohnungen an der St. Jakobstrasse beim Park erstellt worden. «Werden wir uns diese neuen Wohnungen leisten können?» Diese Frage  stellen sich viele, denn günstig sind die Neubauten nicht. Schon längst wissen Grossinvestoren, dass Muttenz viele Standortvorteile hat. Ja, es sollen noch weitere Quartiere mit teuren Neuwohnungen entstehen. So im Hubacher-Areal bei der Rennbahn und in der Hagnau beim Schänzli.  Schon längst wissen Grossinvestoren, dass Muttenz viele Standortvorteile hat. Doch für viele bleiben die Mieten unbezahlbar. Dagegen wehrt sich die SP: Wir setzen uns für den Ausbau des gemeinnützigen Wohnungsbaus ein. Zudem soll Muttenz eine aktive Bodenpolitik betreiben und eigenes Bauland nicht an Immobilienspekulanten verscherbeln. Wir möchten Wohnraum für alle!

Für eine starke Spitex und ein Alter in Würde:
Die Alters- und Gesundheitsversorgung ist im Umbruch. Immer mehr Menschen sind auf ambulante Pflege angewiesen. Doch diese ist finanziell unter Druck. Dabei ist die Spitex  in der Lage, mit wenig Aufwand vielen Betagten und Behinderten  das Verbleiben  in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus  zu ermöglichen und damit Spital und Heimaufenthalte  zu verhindern. Ja, die Spitex kostet unsere Gemeinde etwas! Ohne diese finanzielle Unterstützung könnten sich viele diesen gemeinwirtschaftlichen Dienst gar nicht leisten. Darum setzt sich die SP für eine starke Spitex ein.